INNOVATION

Ein sicherer Ort für alle

Mazda Stories stellt die innovativen Sicherheitssysteme von Mazda vor und informiert über Technologien, die speziell zum Schutz von Motorradfahrern, Radfahrern und Fußgängern entwickelt wurden.

Wenn Mazda über Sicherheit im Straßenverkehr spricht, dann sind nicht nur die Insassen in den Fahrzeugen gemeint: Das Unternehmen will den Schutz aller Verkehrsteilnehmer verbessern.

Zum Beispiel mit der Verkehrszeichenerkennung (TSR – Traffic Sign Recognition/oben im Bild), die den Fahrer auf Zeichen wie „Stop“ oder „Durchfahrt verboten“ sowie auf aktuelle Tempolimits aufmerksam macht. Die Zeichen werden per Kamera erkannt und auf dem Head-up Display anzeigt. Ist der Fahrer zu schnell unterwegs, wird man auf Wunsch zusätzlich optisch und akustisch gewarnt. Das System ist wie ein zweites Augenpaar, das potenzielle Gefahren erkennt.

Seitenairbag im Mazda MX-30

Die Karosserie des Mazda MX-30 wurde auf exzellente Crash-Sicherheit ausgelegt. Die Ingenieure von Mazda haben dabei alle denkbaren Unfallsituationen berücksichtigt und auch für die Hochvoltbatterie eine spezielle Schutzstruktur entwickelt. Die jüngste Neuerung ist ein mittlerer Seitenairbag* für den Fahrersitz. Er schützt den Kopf- und Brustbereich und verhindert bei einem Seitenaufprall einen Zusammenstoß des Fahrers mit dem Beifahrer. Der Airbag stützt sich selbst ab, sodass er auch ohne seitliche Unterstützung eine hohe Schutzwirkung entwickelt. Fünf Sterne im NCAP-Crashtest belegen das hohe Sicherheitsniveau des Mazda MX-30.

Hier klicken, um das Testverfahren des Euro NCAP in Aktion zu sehen.

„Bis 2020 haben sieben Mazda Modelle eine Fünf-Sterne-Bewertung im Euro NCAP Sicherheitsprogramm erhalten.”

Euro NCAP (European New Car Assessment Programme)

Notbremsassistent mit aktivem Bremseingriff

Der Mazda Notbremsassistent mit aktivem Bremseingriff (SBS – Smart Brake Support) leitet bei einer drohenden Kollision automatisch eine Notbremsung ein. So können Unfälle komplett verhindert oder zumindest die Unfallfolgen reduziert werden. Dazu nutzt das System einen hinter dem vorderen Mazda Logo montierten Radarsensor, der andere Fahrzeuge und Hindernisse in bis zu 200 Metern Entfernung erkennt. Bei einem drohenden Zusammenstoß wird das Fahrzeug zweistufig verzögert. Zunächst wird die maximale Bremsleistung bereitgestellt, sodass der Fahrer beim Betätigen des Bremspedals das Fahrzeug optimal verzögern kann. Bleibt jedoch eine Reaktion des Fahrers aus, greift das System selbst ein und bremst das Fahrzeug automatisch ab, um entweder den Unfall zu verhindern oder zumindest die Folgen abzuschwächen. SBS ist eine Weiterentwicklung des Mazda City Notbremsassistenten (SCBC – Smart City Brake Support) und bis zu einer Geschwindigkeit von 160 km/h aktiv.

„Das amerikanische IIHS bewertet den Mazda3 2021, die Mazda6 Limousine, den Mazda CX-3, den Mazda CX-30, den Mazda CX-5 und den Mazda CX-9 als Top Safety Pick+.“

IIHS (Insurance Institute for Highway Safety)

Schützende Lichttechnik

Für mehr Sicht und Sichtbarkeit bei Nacht hat Mazda gleich mehrere Technologien im Programm. Dasadaptive Kurvenlicht (AFS – Adaptive Front-lighting System) schwenkt das Abblendlicht automatisch in die gewünschte Fahrtrichtung und erweitert damit das Sichtfeld des Fahrers an Kreuzungen und in Kurven. Die LED-Hauptscheinwerfer bieten zudem mehr Reichweite als Halogen-Scheinwerfer.

Der Mazda Fernlichtassistent (HBC – High Beam Control) erkennt entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge und wechselt automatisch zwischen Fern- und Abblendlicht. Für eine taghelle Ausleuchtung der Straße sorgt das Matrix LED-Lichtsystem inklusive variabler Lichtmodi (ALH – Adaptive LED Headlights), das drei Bestandteile kombiniert: ein blendfreies Fernlicht, das automatisch einen Teil des ausgeleuchteten Bereichs abschaltet, damit andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden; ein weitreichendes Abblendlicht mit besonders breitem Sichtfeld bei niedrigem Tempo; und einen Autobahn-Modus für ein größeres Sichtfeld bei höheren Geschwindigkeiten.

„Der neue Mazda MX-30 ist das jüngste Mazda Modell mit fünf Sternen im Euro NCAP Testverfahren.“

Euro NCAP (European New Car Assessment Programme)

Mazda Sicherheitstechnik der Zukunft: Das Co-Pilot Konzept

Mazda entwickelt mit dem Mazda Co-Pilot Konzept ein automatisiertes Fahrsystem, das den Menschen im Fokus hat. Dabei überwacht das System kontinuierlich den körperlichen Zustand des Fahrers und greift ein, wenn der Fahrer plötzlich nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug zu steuern. In einem solchen Fall bringt der Co-Pilot das Fahrzeug am Straßenrand automatisch zum Stehen, schaltet die Warnblinkanlage ein und setzt einen Notruf ab.

Während viele Hersteller auf eine vollständig autonome Zukunft setzen, ist für das Co-Pilot Konzept keine vollständige Automatisierung des Fahrerlebnisses geplant. Vielmehr soll es Mazda-Lenkern ermöglichen, ihre Fahrerlebnis zu genießen, und trotzdem die Gewissheit zu haben, dass das Auto im Fall einer Notsituation zu ihrem Schutz eingreifen wird. Mazda plant, den Mazda Co-Pilot ab 2022 in seine Modelle einzubauen.

Ziel des Mazda Co-Pilot Konzepts ist es, das Fahren sicherer zu machen, ohne dabei das Fahrerlebnis zu beeinträchtigen. Erste Aufnahmen des Programms in Aktion (oben) zeigen, wie das Testfahrzeug die Lenkunfähigkeit des Fahrers erkennt, automatisch die Steuerung übernimmt und sicher am Straßenrand zum Stehen kommt.


Innovative Sicherheitskonzepte weltweit

Hövdings Airbag für Fahrradfahrer

Das schwedische Sicherheitsunternehmen Hövding hat eine Airbag-Technologie entwickelt, mit der Radfahrer um bis zu 80 Prozent besser geschützt sind als mit herkömmlichen Fahrradhelmen. Der Radfahrer-Airbag von Hövding umschließt den Nacken wie ein Kragen. Er erfasst die Bewegungen des Fahrradfahrers 200 Mal pro Sekunde und entfaltet sich bei einem Unfall in 0,1 Sekunden. Der Algorithmus der Unfallerkennung basiert auf künstlicher Intelligenz. Dafür wurden die Daten zu Bewegungsmustern von mehr als 3.000 simulierten Unfällen verschiedener Arten und Intensitäten gesammelt. Zudem wurden Daten von mehr als 2.000 Stunden unfallfreier Fahrten gesammelt. Das auf dieser Basis entwickelte System sorgt für ein sicheres Radfahren ohne Helmfrisur.

Spidi-Motorradjacke warnt vor Luftverschmutzung

Motorradfahrer sind in den Städten 100 Mal mehr Luftverschmutzung ausgesetzt als Autofahrer. Der italienische Hersteller für Motorradbekleidung Spidi hat daher die Jacke Mission Beta Concept entwickelt. Ein in die Jacke integrierter Sensor misst unterwegs den Grad der Luftverschmutzung und zeigt ihn auf einem Display am Ärmel an. Bei zu hoher Umweltbelastung informiert das System den Fahrer und empfiehlt, eine in die Jacke integrierte, mit allen Helmen kompatible Schutzmaske anzulegen.

Kreuzung der Zukunft: Die Starling Crossing von Umbrellium

Die britische Design- und Technikfirma Umbrellium hat 2017 den Prototyp einer neuen Art von Kreuzung entwickelt. Die sogenannte Starling Crossing (Bild) reagierte in Echtzeit auf verschiedene Verkehrsbedingungen und machte das Überqueren für die Fußgänger deutlich sicherer. Die Kreuzung wurde von mehreren Kameras überwacht, die Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger erkannten und voneinander unterscheiden konnten. Auf Basis dieser Daten wurden die Bewegungen der Fußgänger vorausgesagt, während mit computergesteuerten LEDs situationsabhängige, in Muster und Größe unterschiedliche Fußgängerüberwege erzeugt wurden. Aus dem Prototyp ist das Unternehmen Starling Technologies hervorgegangen, das seit kurzem unter anderem mit dem französischen Straßenbauunternehmen Colas an Verkehrssicherheitstechnologien arbeitet.

Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Umbrellium, Starling Technologies.

Text Luke Ponsford

*Für den deutschen Markt noch nicht erhältlich.

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