INNOVATION

Perfekter Klang mit dem Sound-System von Bose und Mazda

Die jüngste Zusammenarbeit von Mazda mit der Premium-Audiomarke Bose ist Musik in den Ohren aller Autofahrer, die gerne mal die Lautstärke aufdrehen.

Hochleistungs-Lautsprecher und neueste Technologien, die die Insassen aus dem Auto direkt in ein Live-Konzert katapultieren: Das ist das Bose® Sound-System, das in den Mazda-Fahrzeugen der neuen Generation zum Einsatz kommt. „Sie können die Musik genauso genießen, wie es von ihren Machern beabsichtigt war“, sagt Bose-Akustikingenieur Atsushi Hinokidani. Und Koji Wakamatsu, Assistant Manager in der Mazda Entwicklungsabteilung für Elektrik und Elektronik, stimmt zu: „Die Akustik ist deutlich klarer als bei den früheren Modellen. Man spürt förmlich, wie sich der Klang ausdehnt.“

Laut Atsushi Hinokidani, Akustikingenieur bei Bose® in Tokio, stellt das Bose® Sound-System des aktuellen Mazda3 eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell dar.

EINE WELTNEUHEIT

Von Anfang an war klar, dass das neue Sound-System in die Fahrzeugentwicklung integriert wird. Daraus ergab sich eine Weltneuheit: Die Tieftöner wurden von ihrem klassischen Platz in den Türen nach vorne in den unteren Bereich der A-Säulen verlegt. Diese Positionierung sorgt für einen „kraftvollen, straffen Bass“, sagt Hinokidani, und reduziert auch störende Resonanzen, die häufig mit Basslautsprechern in Türverkleidungen verbunden sind.

„Wir bei Bose wollten schon lange die Basslautsprecher in die Ecken der Fahrgastzelle verlegen, um die Akustik zu verbessern“, erzählt Hinokidani. „Aber viele Jahre lang herrschte die Ansicht vor, dass sie in die Türen gehören.“ Die Position im unteren Bereich der A-Säulen erwies sich allerdings als „begehrte Premium-Lage“: Erst in Gesprächen mit verschiedenen Abteilungen konnten sich die Sound-Ingenieure den erforderlichen Platz sichern.

Am Ende bewährte sich das neue Layout in allen Bereichen. Nur die kleineren Mitteltöner – eine Spezialanfertigung von Bose für Mazda – wurden in den vorderen Türen platziert. Das reduziert den Geräuschpegel, der aus dem Fahrzeug nach außen dringt, und verbessert zugleich die Gestaltung der Türtaschen sowie das Ein- und Aussteigen. „Am Ende war das für alle eine echte Win-Win-Zusammenarbeit“, sagt Hinokidani.

„Viele Jahre lang herrschte die Ansicht vor, dass die Basslautsprecher in die Türen gehören.“

Ein Sound-System für Menschen in einem Auto zu entwickeln, ist eine besondere Herausforderung. Die Passagiere sitzen auf relativ engem Raum zusammen, noch dazu befindet sich jeder von ihnen nahe an einem einzelnen Lautsprecher.

Bei der Bewältigung solcher Herausforderungen zeichnen sich Mazda und Bose seit jeher durch ihren Pioniergeist aus. Zurückverfolgen lässt sich das bis zur ersten Kooperation der beiden Partner vor 30 Jahren, als sie die akustische Wellenleiter-Technologie für den Mazda RX-7 von 1992 adaptierten. „Diese Technik nutzt das Prinzip der Pfeifenorgel, aber für den RX-7 wurden die langen, pfeifenartigen Teile neu designt, um sie mehrfach umzuschlagen und im Kofferraum des Fahrzeugs unterbringen zu können“, erzählt Hinokidani. „Damals hatte kein anderes Auto auf dem Markt Lautsprecher, die auf solche Art und Weise befestigt waren.“

INNOVATIV BEI JEDEM SCHRITT

Mindestens genauso innovativ gingen die Partner bei der Entwicklung des Sound-Systems für den Mazda3 vor. „Ein großes Lautsprechergehäuse mit einer größeren Membran ist für den Bass natürlich besser, aber wir mussten mit den räumlichen Einschränkungen zurechtkommen, die es im Innenraum eines Fahrzeugs nun einmal gibt“, erläutert Hinokidani. Auch der im Heck platzierte Subwoofer wurde maßgeschneidert. „Die Gegebenheiten im Innenraum senken den akustischen Druck der mittleren Bässe. Deshalb mussten wir ein Gleichgewicht zwischen den räumlichen Begrenzungen und der akustischen Performance schaffen.“

Wakamatsu freut sich unterdessen besonders über die Aluminiumgitter über den Mitteltönern in den vorderen Türen, die sowohl zur Premium-Anmutung des Interieurs als auch zur Soundqualität beitragen. „Das Gitter schützt die Lautsprecher, aber es verursacht auch Vibrationen und beeinträchtigt die Klangrichtung“, erklärt er. „Um das in Griff zu bekommen, muss das Gitter dünner sein und mehr Öffnungen haben. Beides haben wir erreicht.“

KEINE FAHRT OHNE MUSIK

Das Bose® Sound-System bietet ein paar neue Funktionen, damit die Musik genauso abgespielt wird wie gewünscht. Den besten Sound für den Fahrer gibt es mit dem „Driver Mode“, während Centerpoint für ein Surround-Sound-Erlebnis sorgt. Lauten Umgebungsgeräuschen tritt die AudioPilot Technologie entgegen, die sich automatisch in drei Stufen anpasst. Hinokidani dreht gern die Lautstärke zum Song „Santeria“ der amerikanischen Ska-Punk-Band Sublime auf, wenn er nachts allein auf der Autobahn unterwegs ist. Wakamatsu hört eine Menge Pop und R&B. „Autofahren ohne Musik ist für mich einfach nicht möglich. Ohne Musik keine Fahrt!“

„Den besten Sound für den Fahrer gibt es mit dem Driver Mode, Centerpoint sorgt für ein Surround-Sound-Erlebnis.“

Bose Best Tracks

Mit welchen Sounds und Songs Bose die Feinabstimmung des Mazda Sound-Systems vornimmt, ist ein gut gehütetes Geheimnis. Aber Mazda Stories hat viel Zeit mit Atsushi Hinokidani verbracht und schlägt die folgenden Stücke vor, um die Bandbreite und Vielfalt des Bose® Sound-Systems kennenzulernen.

Eagles: ‘Hotel California’ (Live)

Mit diesem Klassiker lassen sich Schallfeld, Kontinuität und Konsistenz des Systems überprüfen. Die Live-Aufnahme ist eine echte Herausforderung für die Lautsprecher: Einerseits sollen die Instrumente bestmöglich klingen, andererseits soll die Atmosphäre eines Live-Konzerts vermittelt werden.

0:04 Die Gitarre am Anfang klingt fantastisch, zugleich wird ein Gefühl für das Publikum und für die Größe des Konzerts vermittelt.

5:33 Beim Zuhören des Gitarrensolos und der anderen Instrumente wird deutlich, dass der Mix optimal klingt.


Dave Weckl Band: ‘Wet Skin’

Mit diesem tollen Song lässt sich überprüfen, dass die einzelnen Instrumente sich über das gesamte Klangspektrum voneinander unterscheiden und die Klangtiefe genau richtig ist. Außerdem werden die Instrumente deutlich nach links und rechts geschwenkt. Damit kann überprüft werden, ob das System den räumlichen Klang des Songs originalgetreu wiedergibt.

3:28 Gitarre, Orgel und Bass arbeiten auf verschiedenen Frequenzen des akustischen Spektrums. Deshalb eignet dieser Song so gut dafür, um die exakte und gleichzeitige Wiedergabe des gesamten Spektrums zu prüfen. 


Jamiroquai: ‘Dynamite’

Dieser Hit von Jamiroquai eignet sich perfekt, um die Bass-Drum und die Kraft und Klarheit der Bassline zu checken. Bei einem guten Sound-System muss der Bass eine echte Präsenz haben, ohne den Mix zu erdrücken. Dieser Song bestätigt, dass dies der Fall ist.

0:50 Der Bass treibt den Song voran, ohne von den anderen, darüber „tanzenden“ Instrumenten abzulenken.

2:43 Hier hört man, dass der Bass die Hochfrequenz-Symbole nicht erdrückt.


Blue Man Group: ‘Piano Smasher’

Ein gutes Sound-System sollte die tiefen Töne originalgetreu wiedergeben – das ist nicht einfach, denn diese sitzen im Mix oft weit unten. Dieser Song der Blue Man Group mit seinen tiefen, knurrenden Synthie-Sounds bestätigt, dass das Sound-System den tiefen Tönen in Sachen Volumen und Nachhaltigkeit gerecht wird. 

0:05 Die tiefen Töne haben Wirkung und Volumen.

1:35 Auch während des Gitarrensolos sind die tiefen Töne klar zu hören.

Wir stellen vor: BassMatch

Das Kooperation von Bose® und Mazda im Streben nach Perfektion im Klang geht nun in das vierte Jahrzehnt. Eine der jüngsten Innovationen dieser jahrzehntelangen Kooperation ist BassMatch. Diese neuartige Technologie verlegt die Tieftöner des Sound-Systems von den Seitentüren in die Ecken der vorderen Motorhaube und sorgt so für einen kraftvolleren, strafferen Bass. Sehen Sie das Video, um zu erfahren, wie BassMatch entwickelt wurde und wie beeindruckend es im vollelektrischen Mazda MX-30 klingt.


Text Mariko Kato

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